Prof. Dr. Hendrik Jürges

Schumpeter School of Business and Economics

Lehrstuhl für Gesundheitsökonomie und -management (Barmenia Stiftungsprofessur)

Bergische Universität Wuppertal

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Prof. Dr. Hendrik Jürges
Lehrstuhl für Gesundheitsökonomie und -management
Schumpeter School of Business and Economics
Raum: FN.01.04
Rainer-Gruenter-Str. 21
42119 Wuppertal

Tel: +49 (0)202-439-1385
Fax: +49 (0)202-439-1384

E-Mail: juerges{at}wiwi.uni-wuppertal.de

Sekretariat:
Dipl.-Ök. Tetyana Bruditz

Tel: +49 (0)202-439-1390
Fax: +49 (0)202-439-1384

E-Mail: bruditz{at}wiwi.uni-wuppertal.de

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Gesundheit als ökonomische Ressource

Ziel des Lehrstuhls für Gesundheitsökonomie und -management ist es, Gesundheit als wirtschaftliche Ressource sowohl in ihren sozialen und ökonomischen Determinanten als auch in ihren sozialen und ökonomischen Auswirkungen aus einer umfassenden Lebenszyklus-Perspektive heraus empirisch zu erforschen. Gesundheit steht in dieser Betrachtung in einem engen Wechselverhältnis zu Bildung als weiterer wichtiger Humanressource, Arbeitsmarktbeteiligung, Einkommen, und produktiver Tätigkeit außerhalb des Arbeitsmarkts. Diese Wechselverhältnisse lassen sich über das gesamte Leben hinweg nachweisen. Das Spektrum der Forschungsarbeiten am Lehrstuhl reicht daher von Fragen der Einflüsse pränataler Umwelteinflüsse auf späteren Bildungs- und Arbeitsmarkterfolg bis hin zu sozialen Unterschieden in der Gesundheit von Menschen in ihrem letzten Lebensjahr.

Identifikation von gesundheitspolitischen Interventionspunkten

Leitgedanke der Forschung am Lehrstuhl ist, dass sie gesundheitspolitisch relevant sein und politischen Entscheidungsträgern geeignete Interventionspunkte im Lebenszyklus des Menschen aufzeigen soll. Unter Interventionspunkten versteht man dabei die Kombination von Zeitpunkten und Zielgrößen politischer Maßnahmen, etwa zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheit der Bevölkerung, zur Verminderung sozialer Ungleichheit in Gesundheit, oder – etwas konkreter – zur Vermeidung nachteiliger gesundheitlicher Folgen von Arbeitslosigkeit. Die Identifikation erfolgversprechender Interventionspunkte erfordert, genau wie in der Medizin selbst, eine möglichst präzise Erfassung der Zusammenhänge von Ursachen und Wirkungen. Ökonomen stehen dabei aus ethischen Gründen nur in seltenen Fällen randomisierte, kontrollierte Studien zur Verfügung. Im Regelfall müssen kausale Mechanismen mit einem anspruchsvollen ökonometrischen Instrumentarium aus Beobachtungsdaten hergeleitet werden.

Nationale und internationale Vernetzung

Exzellente Forschung ist ohne Vernetzung nicht denkbar. Der Lehrstuhl für Gesundheitsökonomie und –management ist daher in vielfältiger Weise in bilaterale Kooperationen und internationale Forschungsnetzwerke eingebunden. So ist Prof. Jürges z.B. als Area Coordinator inhaltlich verantwortlich für das Erhebungsprogramm des Survey of Health, Ageing and Retrement in Europe (SHARE) im Bereich Health Care. SHARE ist eine Europäische Forschungsinfrastruktur der interdisziplinären Alternsforschung mit derzeit 15 beteiligten Ländern. Gemeinsam mit dem Munich Center for the Economics of Aging ist der Lehrstuhl auch als deutscher Partner am International Social Security Projekt des National Bureau of Economic Research (NBER) unter der Leitung von David Wise beteiligt.

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Aktuelles

  • Sekretariat nicht besetzt
    Das Sekretariat ist am 22.08.2016 und 23.08.2016 nicht besetzt.[mehr]
  • Sammelsprechstunde zur Klausur "Gesundheitsökonomie" im SS2016
    Am Mittwoch, den 14.09.2016, findet von 14-15 Uhr im FN.00.01 die Sammelsprechstunde zur Klausur...[mehr]
  • Sekretariat nicht besetzt
    Das Sekretariat ist vom 8.07.2016 bis einschließlich 5.08.2016 nicht besetzt.[mehr]
  • Klausureinsicht in "Gesundheitsökonomie" WS15/16
    Der Klausureinsichtstermin  im Modul "Gesundheitsökonomie" WS15/16 findet...[mehr]
  • Informationen zur Klausur Versicherungswirtschaft am 23.3.2016
    Im Rahmen der Sammelsprechstunde am 9.3.2016 wurden folgende Informationen zur Klausur öffentlich...[mehr]